Störungen im Eisenbahnnetz außerhalb der Steiermark

Begonnen von TW 529, 28 03, 2022, 19:39

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PeterWitt

Ja, nur ist halt geplante Umleitung vs. spontane Umleitung so eine Sache, und wie du selbst sagst: Wien-Italien, sprich, man behält die internationale Verbindung (auf Kosten quasi aller inländischen Zwischenhalte mit Ausnahme Villach) und bei najezu gleicher Fahrzeit (Villach-Wien über SBG waren meiner Erinnerung nach etwa 40 Min mehr als über Leoben). Bei RJX Villach-Wien wäre diese Option wiederum sinnlos.

riggnix

Man muss schon auch sagen, dass es ein Extremfall ist, wenn gerade ein großer Knotenbahnhof so ausfällt. Ein paar km Richtung Wien hätte eine logische Ausweichstrecke gehabt, und für den Semmering gibt es auch bald eine. Sonst ist das mit den Bergen halt kompliziert und teuer. Bevor man über Selzthal ausweichen muss, wäre vielleicht doch ein Ausbau der Thermenbahn sinnvoller, aber davon sind wir weit entfernt.

Da diesmal absehbar war, dass die Störung lange dauern wird, hätte man vielleicht Züge schon in Villach auf die Tauernbahn umleiten können, aber das ist jetzt auch nicht so trivial. Gute Information und Umsteigeverbindungen würden da wahrscheinlich eh reichen. Von Graz nach Wien gibt es halt nicht wirklich sinnvolle Alternativen.

Man könnte natürlich überlegen, ob man mehr Busse noch besser verteilt bereit hält, damit man etwas mehr Kapazität hat und schneller vor Ort ist. Aber das ist immer eine Notlösung.

Eilzug

Zitat von: DerAlex am Heute um 08:51ich habe die Strecke Wien Bruck jetzt mal mit einem KI Modell simuliert (Link für Interessierte) - im Endeffekt wäre ein RJ über die Rudolfsbahn 4 h 07 min und die Phyrnbahn mit 3 h 42 min reiner Fahrzeit (ohne Berücksichtigung der Wartezeiten durch den bereits Verkehrenden Zugverkehr, da kommt noch ordentlich was drauf) unterwegs und damit jedem SEV um Stunden unterlegen

Und dann kommen noch Zugekreuzungen, Trassenkapazität und und und.

PeterWitt

Nachdem die Entgleisung ohnehin mitten im Güterbahnhof war, war die Südbahn sowie die Schneebergbahn ja eigentloch gar nicht eingeschränkt - es gab ev. eine Stromabschaltung (ich weiß nicht, wie man dort die einzelnen Gleise schalten kann, aber im Notfall wird man vermutlich einmal den Schalter auf "Alles aus" stellen.
Maps Unfallpunkt
Die Gleise der Südbahn waren vom Güterbahnhof auch heute noch mit Absperrbändern abgetrennt, der Turmwagen sowie Gleisbautrupps waren einige Gleise weiter östlich im Einsatz, alles mit merh aus ausreichend Abstand, als dass es eine Gefährdung für Menschen oder durch die Baumaschinen geben könnte (gut 20-30m).

Ich frage mich eher, warum man nicht zB. SEV zwischen Neustadt und Lanzenkirchen gefahren ist, und auf der Süd die RJ meinentwegen zwischen Gloggnitz und Neustadt mit Dieselloks gezogen hat. Den NV hätte man im Bereich Neustadt-Payerbach ebenso mit 5022 oder 5047 fahren können, denn wenn Richtung Wechsel nichts fährt wären die ja eh nur herum gestanden.