Nachdem die Haltestelle "Waagner-Bìro-Str. - PVA" in den Bereich zwischen Asperngasse und Waagner-Bìro-Str. verlegt und zur Doppelhaltestelle ausgebaut werden soll, hätten ein paar dort ansässige Firmen ihre Zufahrt verloren.
Haus- oder Betriebszufahrten im Haltestellenbereich waren in Graz noch nie ein Problem. Dann wird die Haltestelle halt ein- oder mehrmals unterbrochen, tunlichst an der Stelle, an der der NF- Einstieg der 600er liegt.
Das fällt auch nicht weiter ins Gewicht, da es in Graz sowieso keine nach zeitgemäßen Kriterien gebauten Bahnsteige und somit keine niederflurgerechten Einstiege gibt.

Eigentlich gehört die komplette Straßenbahntrasse in der Eggenberger Straße an den Norden verlegt und baulich vom IV getrennt.
Ich bin der Meinung, dass in dichtbebauten Straßenzügen mit einer hohen Anzahl an Hauszufahrten der Bahnkörper in Mittellage die richtige Lösung ist, da dann diese Zufahrten erhalten bleiben, ohne einen Störfaktor
für die Straßenbahn darzustellen, vorausgesetzt, die Zu- und Abfahrt beschränkt sich auf die jeweilige Richtungsfahrbahn.
Wenn natürlich jede einzelne Hauszufahrt aus allen Richtungen erreichbar sein muss (??), kommt eine Katastrophe wie in der südlichen CvH heraus, aber dort gibt es
ja keinen eigenen Bahnkörper.
Die Verpflichtung zur Anlage von baulich abgetrennten Trassen ist in der StrabVO 1999, §15 (5) ("..wenn die jeweilige Straßenraumnutzung und städtebaulichen Rahmenbedingungen dies zulassen") verankert,
scheint aber für Graz nicht zu gelten.
(Bei einer auf die Nordseite der Eggenberger Straße verlegten Trasse wird die Zufahrt zur Remise III etwas schwierig

)
LG Rainer