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Styria-Mobile Forum  |  Verkehr  |  ÖPNV - Allgemein  |  Bau der Koralmbahn  |  Thema: [KORALMBAHN] - Presseberichte 0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: [KORALMBAHN] - Presseberichte  (Gelesen 41267 mal)
Martin
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Vorrang für die steirische S-Bahn...


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« Antworten #225 am: Dezember 19, 2009, 15:44:46 »

Wir könnten ja mitten im Koralmtunnel einen "Kopfbahnhof" errichten, genau an der Landesgrenze  Tongue

Wie oft sich der "Jörgerl"schon in seinem Grab umgedreht hat?  Undecided
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Martin
Michael
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« Antworten #226 am: Dezember 19, 2009, 15:47:35 »


Zitat
Wir könnten ja mitten im Koralmtunnel einen "Kopfbahnhof" errichten, genau an der Landesgrenze  Tongue
Und dann geht's mit dem Aufzug auf den Gipfel. Grin

Zitat
Wie oft sich der "Jörgerl"schon in seinem Grab umgedreht hat?  Undecided
Das bezweifle ich. Wink
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
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« Antworten #227 am: Dezember 19, 2009, 15:56:52 »

Naja ein Problem ist sicher auch, dass die Kärtner kein Geld mehr haben. Solange man das Geld nicht wieder in Wien versenkt könnte man ja den Semmeringtunnel vorziehen und nur die Strecke in die Weststeiermark fertigstellen.

In Kärnten versenkt man halt das Geld dafür, dass man immer noch an Verstorbene denkt und diese nicht ruhen lässt und in ein teures Stadion was keiner braucht.  Die Landesregierung schenkt Geld an den Bevölkerung und mit Medien Präsenz, diese Politik in Kärnten gehört sofort gefeuert und auch die ÖVP gleich dazu.  Hoffentlich wacht die Bevölkerung von Kärnten bald auf und wählt diese Politiker ab.
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Ch. Wagner
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« Antworten #228 am: Dezember 20, 2009, 09:08:49 »

Warum sollte sich den Haider im Grab umdrehen, schließlich ist er an diesem ganzen Debakel Schuld. Nebenbei sieht man, wie wichtig die KAB der ÖVP und den FP/BZÖ wirklich ist. Nichts, aber schon garnichts!
LG!Christian
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Walter4041
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« Antworten #229 am: Dezember 20, 2009, 09:42:39 »

Wie oft sich der "Jörgerl"schon in seinem Grab umgedreht hat?  Undecided
Da rotiert maximal die Asche in der Urne.  Cool
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Michael
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« Antworten #230 am: Januar 11, 2010, 00:29:34 »


Südlich des Güterterminals wird der Bahnhof Wundschuh errichtet, in den die Anlagen des Terminals eingebunden werden und eine Abzweigstrecke zur Südbahn beginnt (Anlagen für den Personenverkehr sind in diesem Bahnhof nicht vorgesehen).

Quelle: http://www.oebb.at/infrastruktur/de/Projekte_Planung_und_Bau/PontebbanaachseSuedbahn/Koralmbahn/Feldkirchen__Werndorf__Wettmannstaetten/index.jsp

Wieso dann Bahnhof Wundschuh? Würde da Güterbahnhof nicht treffender sein?


Weiß jemand, wann mit dem Bau eines Zufahrtsgleises zum Tunnelschacht am Leibenfeld begonnen wird?
Das dürfte ja wahrscheinlich ein größerer Verladebahnhof werden.
« Letzte Änderung: Januar 11, 2010, 00:45:05 von PM » Gespeichert

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« Antworten #231 am: Januar 15, 2010, 13:43:08 »


Koralmbahn: Demnächst geht es in den Berg

In knapp drei Monaten beginnt beim künftigen Ostportal in Frauental der bergmännische Vortrieb für den Koralmtunnel. An den Bahnkilometern vor dem Tunnel wird derzeit hart gearbeitet.
Schwerarbeit auf der Baustelle vor dem künftigen Tunnelportal


Schwerarbeit auf der Baustelle vor dem künftigen Tunnelportal   Foto © Thomas Wieser

Es gibt gemütlichere Arbeitsplätze als jenen in Frauental. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, Wind, Schnee und knöchelhohem Schlamm werden dort derzeit riesige Verschalungen hochgezogen und Tonnen an Eisenstangen und Beton verarbeitet. Vieles passiert händisch. Es ist Schwerstarbeit, die die Leute der Radkersburger Firma Sako, der Baufirma Granit und andere "Schöpfer" leisten. Willkommen auf der Baustelle der Koralmbahn, beim künftigen Ostportal des Koralmtunnels.


Erkundungsstollen

Insgesamt sind die Erkundungsstollen in der Steiermark und Kärnten bereits an die zehn Kilometer lang. Das Tunnelportal, durch das in rund elf Jahren die Züge in den Gebirgsstock der Koralm bzw. daraus heraus donnern werden, gibt es in der Steiermark aber noch nicht. Nur der Querschnitt einer der beiden Röhren ist in Schemen an einer Wand aus riesigen Betonstelen erkennbar. In knapp drei Monaten beginnt dann aber dort, im Gemeindegebiet von Frauental, der bergmännische Vortrieb für den zweiröhrigen Koralmtunnel. Ein symbolischer Meilenstein nach fast fünfjähriger Sondierungstätigkeit in der Steiermark.

Derzeit wird aber noch an dem 5,5 Kilometer Abschnitt zwischen dem Tunnelportal und dem künftigen Bahnhof Weststeiermark (dieser wird ab dem Jahr 2015 auf dem Gemeindegebiet von Groß St. Florian und Unterbergla erbaut) gearbeitet. 2,3 Kilometer der Strecke werden irgendwann unter Tag verlaufen, deshalb werden in offener Bauweise Tunnel errichtet. Vier Brücken werden in dem Abschnitt die Bahngleise überspannen, für den Straßenverkehr und das Wild.

Ab Ende des Jahres wird dann auch vom knapp zwei Kilometer langen Erkundungsstollen, der etwas westlich unter dem Deutschlandsberger Leibenfeld liegt, weiter gegraben. Das Ausschreibungsverfahren läuft. Und ein Jahr später sollen dann die Vortriebsarbeiten beim Westportal in Kärnten beginnen.


Kommentar vom Redakteur Thomas Wieser:

Meilenstein

So lange an der Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt bereits geplant und gearbeitet wird, solange gibt es auch Stimmen, die die Sinnhaftigkeit dieses Megaprojektes in Frage stellen.

Kritische Stimmen, die von einem Milliardengrab sprechen, gibt und gab es immer wieder, von Politikern genauso wie von Wissenschaftern. Diese Kritiker sind aber in der Minderzahl.

Wie auch immer - die Koralmbahn wächst täglich. Demnächst wird wieder ein kleiner symbolischer Meilenstein gesetzt: Bald beginnen nämlich die Arbeiten am Ostportal in Frauental.

Läuft alles nach Plan, wird in rund zehn Jahren der erste Zug durch den 33 Kilometer langen Koralmtunnel rasen. Allen Kritikern und Zweiflern zum Trotz.

Quelle + Bild: www.kleine.at
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Ch. Wagner
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RECTA SEQUI


« Antworten #232 am: Januar 15, 2010, 16:45:37 »

Der schlaue Herr Redakteur! "Allen Kritikern und Zweiflern zum Trotz" - ist es denn jemals anders gewesen?
LG!Christian
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Martin
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« Antworten #233 am: Januar 19, 2010, 10:07:58 »

Koralmbahn: Kritiker verstummen nicht

Offiziell ist bei der Koralmbahn alles auf Schiene, inoffiziell aber rumort es weiter: Obwohl bereits 800 Millionen Euro verbaut sind, zweifeln Experten an dem Milliardenprojekt.

"Wir bleiben im Zeitplan und im Finanzierungsplan": sagt Verkehrsministerin Doris Bures (SP). Für sie sind Nachfragen zum größten Infrastrukturprojekt in der Steiermark und Kärnten, der Koralmbahn, bereits zur Routine geworden. Die Gefahr, dass das finanziell angeschlagene Kärnten den Bau ins Wanken bringen könnte, sieht man in Wien zur Zeit aber nicht. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler beruhigt: "Für mich ist dies das wichtigste Projekt im Süden, wir kommen unseren Verpflichtungen nach. Alles andere ist Blödsinn." Kärnten musste nach der Hypo-Schlappe 150 Millionen Euro für die Verstaatlichung der Bank locker machen, Geld, das für die Koralmbahn reserviert war. Der Kärntner Anteil für 2010 sei gesichert, sagt Dörfler, ab 2011 werde das Land die Raten wie die Steiermark aus dem laufenden Budget zahlen.
Querschüsse

Dennoch: Kritiker verstummen nicht und aus Wien kommen weiterhin politische Querschüsse gegen das Projekt. VP-Verkehrssprecher Ferry Maier hatte zuletzt die Verschiebung "um 40 Jahre" aufs Tapet gebracht. "Kommt nicht in Frage", kontert das Verkehrsministerium. Doch Maier bleibt im Gespräch mit der Kleinen Zeitung bei seiner Linie: "Ich halte die Investition für überprüfungswürdig, denn es kommen enorme Kosten für Finanzierung und Betrieb auf uns zu. Hingegen bezweifle ich, dass es die Warenströme geben wird, die diese Strecke rechtfertigen." Er sage das nicht, "weil ich Wiener bin", fügt Maier hinzu. Eine Rüge der steirischen Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (VP) ist ihm gewiss: "Über die Wichtigkeit dieses Projektes besteht in der Steiermark Einigkeit, auch wenn das manche Gruppen in Wien nicht zur Kenntnis nehmen wollen."
Experten uneinig

VP-Mann Maier ist nicht allein mit seiner Kritik. Fachleute listen eine Fülle von Argumenten auf - die einen pro, die anderen kontra. Einig sind sich alle darin, dass die Koralmbahn nur in Kombination mit dem Semmeringbasistunnel sinnvoll ist. Dort stehen die Signale derzeit auf grün. Die ÖBB hatten die Koralmbahn einst zurückgereiht, weil sie beim Kosten-Nutzen-Verhältnis schlecht abschneidet - nun findet sich auf der Website der Bundesbahn das "Argumentarium Koralmbahn" des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft der Technischen Universität Graz (siehe "pro"), das zehn Seiten lang Gründe für den Bau auflistet. Dagegen wird sich Sebastian Kummer, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik der Wirtschaftsuniversität Wien, mit seiner Position in der Steiermark wenige Freunde machen. "Die ÖBB bauen alles gleichzeitig und sind damit überfordert", sagt Kummer mit Verweis auf mehrere Großprojekte und den riesigen Schuldenberg. "Doch man wird den Verdacht nicht los, dass das schlechteste Projekt zuerst gebaut wird." Die Semmeringröhre sei für die Steiermark wichtig, stimmt Kummer zu, "an zweiter Stelle sehe ich aber den Ausbau der Pyhrnstrecke, den die Industrie mit Nachdruck eingefordert hat". Der Autocluster würde davon mehr profitieren. Auch Kummer sagt: "Mit der Koralmbahn wird eine enorme Kapazität aufgebaut, die wenig Nutzen stiftet. Die Steiermark müsste mehr in Richtung Osten schauen."
HANNES GAISCH

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« Antworten #234 am: Januar 19, 2010, 13:13:35 »

Großprojekte und den riesigen Schuldenberg. "Doch man wird den Verdacht nicht los, dass das schlechteste Projekt zuerst gebaut wird." Die Semmeringröhre sei für die Steiermark wichtig, stimmt Kummer zu, "an zweiter Stelle sehe ich aber den Ausbau der Pyhrnstrecke, den die Industrie mit Nachdruck eingefordert hat". Der Autocluster würde davon mehr profitieren. Auch Kummer sagt: "Mit der Koralmbahn wird eine enorme Kapazität aufgebaut, die wenig Nutzen stiftet. Die Steiermark müsste mehr in Richtung Osten schauen."

Da stellt sich halt de Grundsatzfrage: Wie zukunftssicher ist der 'Autocluster'?

Dass der Semmeringtunnel nicht schon längst fertig ist liegt sich er nicht an der Steiermark, da gab es einen anderen Pröllbock. Dass man dann andere Projekte vorzieht, auch wenn sie allein nicht so sinnvoll sind halte ich für einen praktisch Ansatz. Sonst geht nie was weiter und sonst würde es sicher bald wieder Kritiker geben, die dem SBT ohne die anschließende KAB mangelnden Nutzen attestieren.
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« Antworten #235 am: Februar 27, 2010, 21:36:39 »


Koralmbahn - Reportage 27.02.10 Ostportal und Bahnhof Hengsberg

Bilder von der ÖBB-Seite:
Galerie Koralmbahn St. Paul - Aich Link
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« Antworten #236 am: Februar 27, 2010, 21:41:29 »

Da geht ja durchaus was weiter....

Toille Bilder  You the Number 1

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« Antworten #237 am: Februar 27, 2010, 21:48:56 »


Und hier noch ein Bild nahe Groß St. Florian in Blickrichtung Osten
Hier fehlt noch der komplette Abschnitt zwischen Groß St. Florian und Gussendorf, wie eben schon in der Reportage erwähnt. Am Foto sieht man die Baustraße, die Strecke wird höchstwahrscheinlich neben der Straße verlaufen. Der Anfang des Bauloses zum Tunnel beginnt hinter meinem Rücken.

Und das 2. Foto zeigt die neue Begleitstraße zur Koralmbahn - L601 oder auch nicht Undecided
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« Antworten #238 am: Februar 28, 2010, 17:26:58 »

Das Ostportal der Koralmbahn wird nicht verlängert, sondern der Tunnel wird in diesem Bereich mangels zu geringer Überdeckung in offener Bauweise errichtet (Presseinformation der ÖBB Infrastruktur v.20.März 2009).
Danke für die fotografische Begehung der wichtigsten Bahnbaustelle von Österreich!!
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« Antworten #239 am: Februar 28, 2010, 18:05:05 »


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