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Thema: Tramway Museum Graz (165470-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Tramway Museum Graz
Antwort #315
Ich habe lediglich drauf hingewiesen, dass ein Tieflader und ein Kran nicht gratis sind, mehr nicht ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • crius
Re: Tramway Museum Graz
Antwort #316
Generell hat man das Gefühl, liest man sich die letzten Seiten hier durch, dass das Museum mit einer Modellbahnanlage verwechselt wird. Beim Museum braucht man einen Kran und bei der Modellbahnanlage reichen meist zwei Finger.
Aber Spass beiseite: Wagen 117 und 121 sind wegen fälliger HR abgestellt. Die Situation ist nicht rosig und wird auch nicht besser, wenn über Befindlichkeiten diskutiert wird. Viele der Diskutanten hier sieht man mit der Kamera bewaffnet, wenn das Museum ausfährt (ZB Shopping Bim). Leider nicht, wenn es im Museum was zum arbeiten gibt. Oder viele sind auch nicht Mitglieder, welche den Vereinszweck unterstützen könnten, aber dennoch fühlen sich viele befugt, ohne richtige Information einfach zu diskutieren und zu behaupten.

Aufgrund der Änderungen im Freizeitverhalten, werden "Schienenkranke" sich auch nicht wie in den letzten 100 Jahren vermehren. Daher sind alle, Museumsmitglieder und auch Teilnehmer dieses Forums, aufgerufen, einmal nachzudenken.
Die Ankunft des Beiwagens 308B ist zu begrüssen, denn wäre der nicht abgeholt worden, wäre ein Bagger "durchgefahren" und das "Leben" dieses Beiwagens beendet. Ersatzteile sind teuer und müssen EXTRA angefertigt werden. Also ist es aus Sicht des Museum die richtige Entscheidung gewesen, den Beiwagen - wie auch den Triebwagen 222 (angedrohtes selbes Schicksal wie der Beiwagen) - nach Graz zu holen. Da beide Wagen JAHRELANG im Freien waren, können diese auch im Freien weiterstehen. Aufgrund von Um- und Einbauten bei den Wagen 222 und 308B sind diese nicht mehr erhaltenswürdig bzw. nicht zur Restaurierung vorgesehen. Daher der Ausdruck - Ersatzteilspender.

Re: Tramway Museum Graz
Antwort #317
Weiß jemand, wieviel die HU für eines der beiden Fahrzeuge kostet?
Vielleicht könnte man ja einen Aufruf zur finanziellen Unterstützung starten?


  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Tramway Museum Graz
Antwort #318

Vielleicht könnte man ja einen Aufruf zur finanziellen Unterstützung starten?


Die HGL könnten auch für jeden Einsatz der historischen Hochflurfahrzeuge einen Museumscent von den werten Fahrgästen einheben ...  ;)
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


Re: Tramway Museum Graz
Antwort #319
Für das ganze Konglomerat gehört eigentlich eine neue Struktur her und zwar unter der Führung des Stadtmuseums (jetzt GrazMuseum). Da könnte man eine - nach museologischen Grundsätzen aufgebaute - Ausstellung zum Öffentlichen Verkehr in Graz in der Remise IV einrichten (wohlgemerkt müsste man allerdings zumindest eine der beiden Flachdächer abtragen und durch einen entsprechenden Neubau zu ersetzen - am besten zur Mariatroster Straße hin ...), wo auch nicht-fahrfähige Fahrzeuge (z. B. TW 566 oder 137) ausgestellt werden sollten.

Den reinen Fahrbetrieb/Fahrzeugerhaltung sollte dann weiterhin das TMG machen, wobei ich persönlich die (wie schon öfter geschrieben) Anzahl der fahrfähigen Fahrzeuge auf ein Mindestmaß zu reduzieren (eine Garnitur pro Epoche, dazu noch der eine oder andere Güter-BW).

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Tramway Museum Graz
Antwort #320
 nach museologischen Grundsätzen aufgebaute - Ausstellung zum Öffentlichen Verkehr in Graz
[/quote]

Blöd ist nur, daß das weder den Herrn Siegfried "Pinocchio" Nagl noch die Vorständin des Steirischen Tennisverbandes interessiert. Es interssiert auch nicht den Tourismusverband, es interessiert nicht den Normalbürger. Und ergo dessen muß man schon froh sein, daß sich ein paar "Deppen" zusammenfinden und noch dazu dort arbeiten. Weil es ihnen gefällt und weil sie ein paar anderen "Deppen" eine Freude machen wollen.
Jetzt ist Österreich schon ein kleines Land, das nicht an einem Eisenbahnmuseum interessiert ist, und die Steiermark auch nicht und Graz erst recht nicht. Oder hat auch nur irgendwer mit dem Ohrwaschel gewackelt, um das Bahnmuseum im Schloßberg zu unterstützen? Na also. Bleiben wir also bescheiden und bedanken wir uns bei den "Tramway-Museums-Deppen", daß sie wenigstens das bißchen noch erhalten. Oder hat sich die GVB/HGL ein paar Busse, gar Obusse, gar Straßenbahnen behalten, weil sie stolz auf ihren Betrieb waren? Na also.
LG! Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • TW 22
Re: Tramway Museum Graz
Antwort #321

Weiß jemand, wieviel die HU für eines der beiden Fahrzeuge kostet?


Je nach Fahrzeug und Zustand unterschiedlich, aber zur Orientierung:

TW 121 - rd. € 100.000.-
TW 93 - rd. € 250.000.-
TW 566 - rd. € 500.00 bis € 700.000.-

beim BW 111b waren es rd. € 150.000.-

Re: Tramway Museum Graz
Antwort #322
um Gottes Willen, was ist bei diesen Fahrzeugen denn kaputt, wenn sie bis vor kurzem noch unterwegs waren???

Re: Tramway Museum Graz
Antwort #323
TW 234 auf Sonderlinie 1 Jakominiplatz - Maria Trost.


MOD-EDIT: Foto auf 1000 Pixel Breite verkleinert.
Bitte beachte, dass Bilder nicht breiter als 1024 Pixel sein dürfen. - Danke

Re: Tramway Museum Graz
Antwort #324
Ein Bild von TW 267 als 50er, Tramway Museum Graz, 11.05.2013


Re: Tramway Museum Graz
Antwort #325
Es wird immer lustiger: jetzt hat man dann demnächst zwei 200er-Züge (einmal mit einem 300er-BW und einmal mit einem 400er-BW), aber dafür - abgesehen von TW 22 - keinen weiteren fahrfähigen Wagen (abgesehen davon, dass irgendwann einmal ein 260er zum Museumspark stoßen könnte ...).

Wäre es nicht sinnvoller, die Energie in ein anderes Fahrzeug zu stecken?

w.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
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  • TW 22
Re: Tramway Museum Graz
Antwort #326

Es wird immer lustiger: jetzt hat man dann demnächst zwei 200er-Züge (einmal mit einem 300er-BW und einmal mit einem 400er-BW), aber dafür - abgesehen von TW 22 - keinen weiteren fahrfähigen Wagen (abgesehen davon, dass irgendwann einmal ein 260er zum Museumspark stoßen könnte ...).

Wäre es nicht sinnvoller, die Energie in ein anderes Fahrzeug zu stecken?

w.


Nochmals zur Orientierung:

TW 121 - rd. € 100.000.-
TW 93 - rd. € 250.000.-
TW 566 - rd. € 500.00 bis € 700.000.-

TW 206 + BW 319B - rd. 5.000 bis 10.000.-


Re: Tramway Museum Graz
Antwort #327
Ja, ich weiß ich schon, dass die Adaptierung der Garnitur natürlich nur einen Bruchteil kostet, was die Sanierung eines der anderen Fahrzeuge betrifft - trotzdem ist die Situation eigenartig. Was wird denn passieren, wenn eine der 200er-Garnituren zur HU muss?

Meiner Meinung nach reicht - gerade aufgrund der finanziellen Situation - ein Fahrzeug pro Epoche (Pferdebahn, vor 1. Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Nachkriegszeit, Gelenkwagen); im Moment gibt es einfach zu viele Baustellen ...

Sorry, jetzt werden sich wieder Leute "auf den Schlips getreten" fühlen, aber so ist es nun einfach: weniger, wäre hier mehr!

W.
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  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Tramway Museum Graz
Antwort #328
Ein echter Dreiwagenzug der BR 200 mit einem zum schaffnerlosen Betrieb umgebauten Triebwagen ist aus meiner Sicht eine ganz andere Sache als der TW 234 der immer ein Zweirichtungswagen und auch das einzige Fahrzeug mit den Glühbirnen war.

Der Fehler, der mit dem TW 243 begangen wurde, konnte durch die Rückholung aus Amsterdam ausgebessert werden!

Freilich gibt es einige offene "Baustellen" beim TMG, aber die Kosten hier halten sich in Grenzen, daher ist diese Maßnahme durchaus zu begrüßen!


Wenn Du schon kritisieren möchtest, da gibt es die Haltung der HGL, die sich zwar voriges Jahr im Sommer groß mit der Shopping-Bim gebrüstet haben, aber Unterstützung gibt es für das TMG scheinbar gar keine.


@ TW 22:
Was ist mit dem TW 117?
GLG
Martin

Re: Tramway Museum Graz
Antwort #329
Moment, Moment! Das TMG war immer und ist heute noch ein privater Verein! Ursprünglich sollten ja Fahrzeuge der Grazer Waggonfabrik gesammelt und fahrfähig erhalten werden. Und natürlicherweise gab es Unterstützung durch  die GVB, v. a. durch personelle Überschneidungen v. a. im Bereich der Fahrzeugtechnik. Auch heute ist der Obmann ein HGL-Manager und die Technik/vBL Deckungsgleich mit der HGL.

Also Leute treffen dort Entscheidungen, die einerseits Vereinsorgane und leitende Mitarbeiter der HGL sind. Aber: wenn das Unternehmen, dem sie angehören, keine weitere Unterstützung für Projekte ermöglicht (aus welchen Gründen immer), dann kann man doch solche Entscheidungen nicht treffen!!!

Und dass irgendwann einmal Hauptuntersuchungen anstehen, ist ja auch bekannt, also muss ich meine Vereinspolitik entsprechend den Umständen anpassen und überlegen, was ich mache. Und wenn man kein Geld mehr hat, dann muss man sich von Projekten trennen (bzw. diese nicht durchführen), um die Existenz des Museums zu erhalten. Im Moment ist das eine wenig erbauliche Situation!

Ich weiß schon, dass es da eine Menge ehrenamtlicher Mitarbeiter gibt, die das "Werkl am Laufen" halten (denen ist natürlich zu danken) und ich will gerade diesen Menschen nicht unrecht tun, aber meine Frage ist immer noch unbeantwortet: was will das TMG eigentlich?

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
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