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Thema: Der Radweg-Thread (123608-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • kroko
Re: Der Radweg-Thread
Antwort #510
In der Eggenberger Straße bei der Bahnunterführung wird derzeit ein Rad- und Gehweg in eine Autospur umgebaut. Die Sache hängt offenbar mit dem Tram-Ausbau nach Reininghaus zusammen (um Staus des Autoverkehrs zu vermeiden) und soll zumindest 2 Jahre so bleiben.

https://www.radlobby.at/argus-steiermark/mobilitaet-im-urbanen-raum-bedeutet-vorrang-fuer-die-sanfte-mobilitaet

Re: Der Radweg-Thread
Antwort #511
Na hoffen wir mal, dass der status quo ante nach der Bauzeit wiederhergestellt wird. Die Radlobby hegt ja da so ihre Zweifel.

  • kroko
Re: Der Radweg-Thread
Antwort #512
Ja, ist wirklich denkbar dass da z.B. der zusätzliche Verkehr zur Smart City als Vorwand genommen wird, die drei Autospuren zu behalten. Es ist ja echt erstaunlich: ursprünglich war dort in der Unterführung beim Umbau ja nur eine Spur für den Autoverkehr geplant. Dann wurden doch zwei Spuren gebaut. Jetzt sind's schon drei Spuren an der Kreuzung.

  • ptg
Re: Der Radweg-Thread
Antwort #513
Na hoffen wir mal, dass der status quo ante nach der Bauzeit wiederhergestellt wird. Die Radlobby hegt ja da so ihre Zweifel.

Da man als Referenz für Radfahrer nur die Zählstelle in der Keplerstraße hat (siehe auch "Überraschende Bilanz nach Umbau in Wickenburggasse" in der Kleinen Zeitung, wo man nur Spitzenwerte 2er Jahre vergleicht), wird man dann bei dieser Kreuzung feststellen, dass der Umbau eh keinen Einfluss auf das Radfahrverhalten hat und man daher die derzeitige Lösung "Hauptsache Platz für den MIV" ruhig beibehalten kann.

Man sorgt so - den zukunftsweisenden Projektbeschreibungen von Smartcity und Reininghaus von Anfang an Rechnung tragend -dafür, dass sich Autofahrer wohlfühlen und gleich gar nicht erst auf die Idee kommen alternative Fortbewegungsmöglichkeiten zu nutzen.

Reininghaus:
 
Zitat
Generelle Zielvorgaben sind dabei die Schaffung einer möglichst kompakten Siedlungsstruktur, eine optimale Grünraumversorgung mit einem hohen Grünflächenanteil, attraktive Fuß- und Radverbindungen, eine gute Anbindung an den Öffentlichen Verkehr, eine verkehrsberuhigte Quartierserschließung und eine offensive Verkehrspolitik zur deutlichen Reduktion des Anteils an motorisiertem Individualverkehr.
http://www.reininghaus-findet-stadt.at/reininghaus/das-projekt/

Smartcity:
Zitat
"die Herstellung attraktiver grüner Fuß- und Radwegverbindungen, bestmögliche Anbindungen an den öffentlichen Verkehr sowie die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs wichtige Zielsetzungen der Stadt."
  http://www.smartcitygraz.at/

Richtlinie der Stadt Graz bezüglich Hauptradrouten (die Eggenbergerstraße ist eine davon):
Zitat
"diese 13 hauptradrouten des Grazer Radwegenetzes sind prioritär zu erhalten (baustellen, winterdienst, Erhaltung und Grünschnitt). bei baustellen soll die Leistungsfähigkeit des umgeleiteten radverkehrs aufrecht erhalten werden (gegebenenfalls durch zwischenzeitliche reorganisation des vorhandenen Straßenraumes)."
  https://www.graz.at/cms/dokumente/10191191_8038228/1bfae640/vprl_web_final.pdf
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie entsteht bei mir der umgekehrte Eindruck.

Wie ist das eigentlich mit dem Gehweg? Ist der gesperrt? Oder ignoriert man schlicht geltende Bestimmungen/Normen bezüglich Mindestbreite?

  • Amon
Re: Der Radweg-Thread
Antwort #514
Also die Verkehrsstadträtin hat gegenüber den Medien erklärt, dass der Radweg in zwei Jahren wiederhergestellt wird und die neu gebaute Abbiegespur nicht für SmartCity weiter genutzt wird. Genaueres wird man freilich erst sehen, wenn es soweit ist.

"Die Wiederherstellung des GRW auf der Nordseite schien nach ersten Informationen nicht fix. Eine befürchtete Weiternutzung der Abbiegespur im Zusammenhang mit der Smart City wird jedoch nicht erfolgen, hingegen wird der GRW nach Fertigstellung der GKB-Unterführung Alte Poststraße wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt - so die Information aus dem Büro der Verkehrsstadträtin."

https://www.radlobby.at/argus-steiermark/mobilitaet-im-urbanen-raum-bedeutet-vorrang-fuer-die-sanfte-mobilitaet