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Autor Thema: [Ausbau] Ostbahn  (Gelesen 17429 mal)
Ch. Wagner
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RECTA SEQUI


« Antworten #60 am: Mai 19, 2010, 15:57:08 »

Zumal die angedachte (vorgeplante) Strecke eher als Verbindung zur Süd- bzw. Koralmbahn gedacht ist.
LG!Christian
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Weil ich angeblich unhöflich bin:
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« Antworten #61 am: Mai 19, 2010, 16:27:46 »

Ich persönlich würde die Beschleunigung b.z.w. den Ausbau des Mur- und Mürztales vorziehen.
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emu 4010
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« Antworten #62 am: Mai 19, 2010, 16:29:10 »

... und jetzt für alle:

Wir reden hier von 2 (unabhängigen) Projekten, die allerdings über ein Gleisdreieck miteinander verbunden werden:
- Verbindung Südbahn / Ostbahn
- "neue" Ostbahn

Der Verbindungsbogen zweigt von der Südbahn aus Richtung Süden vor der A2-Querung (also nach dem Flughafen und der ev. Einbindung der neuen Unterflurtrasse der Koralmbahn unter dem Flughafen) nach Osten ab, führt entlang der A2 und mündet ca. auf Höhe Raaba (über AB Manga) in die Bestandsstrecke ein. Diese Verbindung ist als Güterumfahrung von Graz gedacht. Personenverkehr auf diesem Teilstück schließe ich ziemlich aus.

Die "neue" Ostbahn schmiegt sich ab Raaba an die A2 an, führt über die neue Haltestelle Hart (neu neu quasi) entlang der A2, führt dann durch einen Tunnel bis zur Haltestelle "Lassnitzthal" (neue Lage südlich der A2) und bindet kurz vor Gleisdorf wieder in die Bestandstrecke ein. Diese Strecke soll (zumindest im Neubauabschnitt) 2gleisig, elektrifiziert und für 160 km/h trassiert sein (wenn ich die Infos noch richtig im Kopf hab).
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Ch. Wagner
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RECTA SEQUI


« Antworten #63 am: Mai 19, 2010, 17:09:28 »

Ich habe die Strecke genannt, die ich, wenn ich mich sehr anstrenge und brav lebe, erleben könnte. Ich fürchte aber, daß ich nicht 90 werde.
LG!Christian
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« Antworten #64 am: Mai 19, 2010, 21:16:14 »

Die "Bestandsstrecke" (übern Berg) soll laut Hr Schneider?, Projektchef bei Infra, aufgelassen werden, sobald die "Neubaustrecke" (unten durch) verkehrswirksam ist. So gehört auf einem Vortrag auf der TU vor zwei Monaten oder so.
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Morteratsch - fermada sin damonda
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« Antworten #65 am: Mai 19, 2010, 21:54:22 »

Die "Bestandsstrecke" (übern Berg) soll laut Hr Schneider?, Projektchef bei Infra, aufgelassen werden, sobald die "Neubaustrecke" (unten durch) verkehrswirksam ist.
Wobei sich Laßnitzhöhe laut deren Bürgermeister mit Händen und Füßen dagegen wehren wird seinen Bahnhanschluss zu verlieren.
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PatSpeesz
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« Antworten #66 am: Mai 19, 2010, 23:57:06 »

Zweisystem heißt nicht zwingend höhere Achslast.
Da hast Du wahrscheinlich recht, denn für eine Regionalstadtbahn würden sowieso nur Drehgestellfahrzeuge in Frage kommen und die wären dann bei einer zu erwartenden Länge von ca 30m wohl achtachsig und
dadurch würde das gegenüber einem Straßenbahnwagen wesentlich höhere Gewicht nicht zu einer höheren Achslast führen.
Bliebe immer noch das Problem der unterschiedlichen Schienen-, Rad- und Spurkranzprofile, das einen enormen und mMn nicht gerechtfertigten Umbauaufwand im gesamten GVB- Netz
erfordern würde, um die beiden Systeme kompatibel zu machen.

Zitat
Wenn die Strecke passend gebaut ist, kann man auch mit "Straßenbahnzügen" als Vollbahn  fahren
Eine Bundesbahnstrecke ist aber eben nicht für das Grazer Straßenbahnprofil passend gebaut.

Zitat
- siehe Badner Bahn,
den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen, es gibt zig Beispiele für funktionierende Überlandstraßenbahnen, und einige davon betreiben auch Güterverkehr mit Vollbahnfahrzeugen,
aber einen Straßenbahnverkehr mit 2,30-m- Fahrzeugen auf Hauptstrecken gibt es nicht.

Zitat
Ich würde die Strecke über die Lassnitzhöhe ja immer noch rein für Stadt-Regionalbahn nutzen sobald die neue Strecke untendurch fertig ist.
Dieses Szenario war für meine Überlegungen nicht relevant, da der Bau dieser Strecke noch lang nicht gesichert ist und diese, wenn überhaupt, frühestens in 20 Jahren fertig wäre.
Aber unabhängig von der Errichtung der Neubaustrecke:
Eine durchgehend zweigleisig ausgebaute und elektrifizierte Bestandsstrecke ermöglicht einen reibungslosen Fern-, Regional-, S- Bahn- und Güterverkehr, da braucht man keinen zusätzlichen Straßenbahnverkehr,
der das Gesamtsystem nur stört und die Beförderungsqualität verringert.
MMn wäre ein Betrieb der Bestandsstrecke mit den Endpunkten Weiz und ggf Bad Gleichenberg mit Vollbahnfahrzeugen günstiger, komfortabler und schneller als ein
Umbau auf Straßenbahnbetrieb.

LG Rainer
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« Antworten #67 am: Mai 20, 2010, 00:05:52 »

den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen, es gibt zig Beispiele für funktionierende Überlandstraßenbahnen, und einige davon betreiben auch Güterverkehr mit Vollbahnfahrzeugen,
aber einen Straßenbahnverkehr mit 2,30-m- Fahrzeugen auf Hauptstrecken gibt es nicht.

Irgendwo in D gibt es doch eine Strecke mit Hst mit Sechsschienengleis - die Triebwagen des PV benutzen dabei jeweils den äußeren Strang, Güterverkehr wird über den mittleren abgewickelt. Ich bin jetzt nicht mehr in der Lage zu schauen, wo und was genau - bitte um Geduld (oder jemand anderer weiß, von welcher Strecke ich spreche). Wink

Dieses Szenario war für meine Überlegungen nicht relevant, da der Bau dieser Strecke noch lang nicht gesichert ist und diese, wenn überhaupt, frühestens in 20 Jahren fertig wäre.

Vollkommen wertfrei möchte ich nochmal Hr Schneider von Infra zitieren:

Laut Hr Schneider von ÖBB Infra:

- ist die KAB bis 2022 fertig
- wird versucht, die Verbindung KAB - Ostbahn "zeitnah" fertigzustellen, was bei Plaungsbeginn ~2012 und geschätzter Bauzeit von acht Jahren ~2025 bedeutet.
- werden die jetzigen Baumaßnahmen Neuerrichtung Hst Hart, Ausweiche Autal, Bf Lassnitzthal, Bf Takern-St. Margarethen bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 betriebsbereit sein

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Morteratsch - fermada sin damonda
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« Antworten #68 am: Mai 20, 2010, 07:12:09 »

den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen, es gibt zig Beispiele für funktionierende Überlandstraßenbahnen, und einige davon betreiben auch Güterverkehr mit Vollbahnfahrzeugen,
aber einen Straßenbahnverkehr mit 2,30-m- Fahrzeugen auf Hauptstrecken gibt es nicht.

Irgendwo in D gibt es doch eine Strecke mit Hst mit Sechsschienengleis - die Triebwagen des PV benutzen dabei jeweils den äußeren Strang, Güterverkehr wird über den mittleren abgewickelt. Ich bin jetzt nicht mehr in der Lage zu schauen, wo und was genau - bitte um Geduld (oder jemand anderer weiß, von welcher Strecke ich spreche). Wink

Dieses Szenario war für meine Überlegungen nicht relevant, da der Bau dieser Strecke noch lang nicht gesichert ist und diese, wenn überhaupt, frühestens in 20 Jahren fertig wäre.

Vollkommen wertfrei möchte ich nochmal Hr Schneider von Infra zitieren:

Laut Hr Schneider von ÖBB Infra:

- ist die KAB bis 2022 fertig
- wird versucht, die Verbindung KAB - Ostbahn "zeithttp://www.tram-kassel.de/rtn/rtn_galerie/rtn-gal_f.htmnah" fertigzustellen, was bei Plaungsbeginn ~2012 und geschätzter Bauzeit von acht Jahren ~2025 bedeutet.
- werden die jetzigen Baumaßnahmen Neuerrichtung Hst Hart, Ausweiche Autal, Bf Lassnitzthal, Bf Takern-St. Margarethen bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 betriebsbereit sein

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« Antworten #69 am: Mai 20, 2010, 07:23:38 »

Das ist die Lossetalbahn in Kassel.
Dort wurde der PV in den 70er Jahren eingestellt, die Strecke dann in den 90 er Jahren etappenweise für den Betrieb mit Straßenbahnwagen adaptiert, wobei tw auch Neubauabschnitte durch Ortszentren entstanden.. Um an allen Hst behindertengerechte Bahnsteige realisieren zu können, wurden zur Wahrung der Profilfreiheit für die Güterzüge an einigen Hst Vier- oder Sechsschienengleise angelegt. Der Güterverkehr auf der Strecke wurde AFAIK kurz darauf eingestellt und die Strecke wird heute von den RegioCitadis bedient, auch in D wird also durch kurzsichtige Planungen viel Geld in den Sand gesetzt!

Mit der steirischen Ostbahn kann man diese Strecke aber nicht vergleichen, da es sich dort um einen Straßenbahnverkehr auf einer quasi bereits stillgelegten Nebenbahn handelt.

LG Rainer
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« Antworten #70 am: Mai 20, 2010, 07:28:08 »

den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen, es gibt zig Beispiele für funktionierende Überlandstraßenbahnen, und einige davon betreiben auch Güterverkehr mit Vollbahnfahrzeugen,
aber einen Straßenbahnverkehr mit 2,30-m- Fahrzeugen auf Hauptstrecken gibt es nicht.

Irgendwo in D gibt es doch eine Strecke mit Hst mit Sechsschienengleis - die Triebwagen des PV benutzen dabei jeweils den äußeren Strang, Güterverkehr wird über den mittleren abgewickelt. Ich bin jetzt nicht mehr in der Lage zu schauen, wo und was genau - bitte um Geduld (oder jemand anderer weiß, von welcher Strecke ich spreche). Wink

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sechsschienengleis.JPG&filetimestamp=20060309220815
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« Antworten #71 am: Mai 20, 2010, 09:37:56 »

Danke @all. Jetzt weiß ich auch wieder, wo ich letztens darüber gelesen habe, nämlich im TR Europe 171 (das sich am Schreibtisch versteckt hatte...).  Roll Eyes

Jedenfalls:

Mit der steirischen Ostbahn kann man diese Strecke aber nicht vergleichen, da es sich dort um einen Straßenbahnverkehr auf einer quasi bereits stillgelegten Nebenbahn handelt.

Warum nicht? Die Bestandsstrecke ist nach Eröffnung des Neubaus auch nur mehr eine stillgelegte Nebenbahn.
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Morteratsch - fermada sin damonda
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« Antworten #72 am: Mai 20, 2010, 10:55:57 »

"Wir schreiben das Jahr 2030 und die neue Ostbahn nähert sich tatsächlich ihrer Fertigstellung..."  Pfeifend hehe

Ich hoffe doch, dass sich der S- Bahnverkehr auf der Bestandsstrecke bis dahin gut genug etabliert hat, dass dann keiner mehr
an einen "Rückbau" zu einer Straßenbahnstrecke - oder auch an eine Stilllegung - denkt!

LG Rainer
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« Antworten #73 am: Mai 20, 2010, 12:52:00 »

Zitat
Die "Bestandsstrecke" (übern Berg) soll laut Hr Schneider?, Projektchef bei Infra, aufgelassen werden, sobald die "Neubaustrecke" (unten durch) verkehrswirksam ist. So gehört auf einem Vortrag auf der TU vor zwei Monaten oder so.

Das ist so nicht richtig: er hat von "kein Angebot von den ÖBB" gesprochen  Wink
Erstellt am: Mai 20, 2010, 13:46:01
Zitat
Irgendwo in D gibt es doch eine Strecke mit Hst mit Sechsschienengleis - die Triebwagen des PV benutzen dabei jeweils den äußeren Strang, Güterverkehr wird über den mittleren abgewickelt.

hab erst jetzt gesehen, dass schon geantwortet wurde ...

[alter Text]
In meiner Erinnerung in Kassel:
- das Vollbahnprofil fährt in der Mitte durch
- die (richtungsabhängige) Bedienung der Bahnsteige erfolgt durch die RegioTram

Somit haben RegioTram und Vollbahn richtungsabhängig auf der Bahnsteigseite das gleich Lichtraumprofil.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sechsschienengleis.JPG&filetimestamp=20060309220815
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« Antworten #74 am: Mai 20, 2010, 15:30:10 »

Ja, weder von PV, RCA oder Infra. Dh Land, Gemeinden etc müssten sich um einen "Nachfolgeverkehr" kümmern.
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