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Thema: Linz Linien (139698-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Linz Linien
Antwort #930
Ja eh ...

Aber das sollte ja das normalste der Welt sein ...

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

Re: Linz Linien
Antwort #931
In Linz weisen die O-Busse bald eine höhere Kapazität als die Grazer Straßenbahnfahrzeuge auf.
Aber nur deshalb, weil bei den Bussen die Kapazitäten anders berechnet werden, als bei den Straßenbahnen. 27m Tram in Graz = ca. 150 Fahrgäste - da gehen sich bei 24m Bus nicht wirklich 180 Fahrgäste aus (auch wenn der Bus geringfügig breiter ist).

Re: Linz Linien
Antwort #932
Richtig Straßenbahn 4 Personen/m², beim Bus 6 Personen/m² - eine Grazer Straßenbahn würde als beim Berechnung nach Busschlüssel ca. 225 Personen fassen ...

W.
Sanfte Mobilität = Mehr Platz für Menschen statt für Autos

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Linz Linien
Antwort #933
In Linz gibt es seit mehr als 30 Jahren Straßenbahnen mit hoher Kapazität, in Graz bis heute keine.
Nun haben sogar die Busse in Linz teilweise eine ähnliche Kapazität, wie die Grazer Mini-Straßenbahnen.
Hier gehts nicht um zehn Leute mehr oder weniger, sondern ums Prinzip.

Ganz zu schweigen von der E-Bus Blamage....
GLG
Martin

  • 38ger
Re: Linz Linien
Antwort #934
Richtig Straßenbahn 4 Personen/m², beim Bus 6 Personen/m² - eine Grazer Straßenbahn würde als beim Berechnung nach Busschlüssel ca. 225 Personen fassen ...

W.

Die Rechnung würde aber nur stimmen, wenn es sowohl im Bus, als auch in der Straßenbahn keine Sitzplätze gäbe.
Die Rechnung "/4" und "*6" geht nur bei den Stehplätzen, wenn Du das für die gesamte Kapazität rechnest würdest Du aus einem Sitzplatz schließlich 1,5 Sitzplätze machen - das geht beim selben Platzbedarf natürlich nicht!
Ich bin ohnehin gespannt, ob die Linzer mit den neuen Bussen glücklich werden. In Hamburg ist man bei den wirklich gut ausgelasteten Metrobuslinien ja wieder von den Doppelgelenkern abgekommen und fährt stattdessen mit überlangen Gelenkbussen.  Auch in Istanbul ist man mit der Zuverlässigkeit der Doppelgelenkbusse nicht zufrieden und fährt auf den stärksten Abschnitten der Metrobuslinie daher nur mit überlangen Gelenkbussen.
Wenn überlange Gelenkbusse kapazitätsmäßig nicht ausreichen und man sich dennoch nicht zur Umstellung auf Straßenbahnbatrieb durchringen kann (was wohl das sinnvollste wäre), dann ist der Buszug (wie er in München von der MVG angepriesen wird) vermutlich nicht nur der billigere, sondern auch der zuverlässigere Weg, als ein Doppelgelenkbus. Ein 12m-Bus mit 11m-Busanhänger ("Buszug") entspricht kapazitätsmäßig einem 24 Meter langen Doppelgelenkbus.
Würde mich aber freuen, wenn die Linzer mit ihren Doppelgelenkbussen glücklich werden, schließlich ist die nicht durchgängige Begehbarkeit eines Buszuges doch auch ein Nachteil.

Re: Linz Linien
Antwort #935
In Linz reagiert man auf die steigenden Fahrgastzahlen und erhöht auf den Obuslinien die Kapazität um 30%, mit Doppelgelenkbussen lässt sich das günstiger machen als durch Taktverdichtung. Diese Linien auf Straßenbahn umzustellen würde 10 - 30 Jahre dauern, die Anschaffung neuer Obusse ist in 3 - 5 Jahren realisierbar.
In vier Schweizer Städten verkehren Doppelgelenkobusse, Bern kommt demnächst hinzu, auch Van Hool lieferte in mehrere Städte Doppelgelenker, zwei verschiedene Varianten testeten die Linz Linien, von daher sollten Anfangsschwierigkeiten ausgeräumt sein.